In der diesjährigen Projektwoche wurde diverse Ateliers und Exkursionen von altersdurchmischten Gruppen besucht. Über fünf Tage gewannen die Kinder Einblicke in das Wirken von Rettungs-, Gesundheits- und Blaulichtorganisationen. Denn schliesslich stand die Projektwoche unter dem Motto «Erste Hilfe». Bereits am Montagmorgen sorgte die Feuerwehr beim Schulhaus für grosse Augen. Die Kinder lernten die Fahrzeuge, Ausrüstung und Einsatzarten kennen. Dabei erfuhren sie, wie wichtig rasches Handeln im Ernstfall ist.
Am Dienstag stand ein Besuch im Kinderspital St. Gallen an. Zudem wurden verschiedene Workshops im Schulhaus angeboten. So setzten sich die Kinder etwa mit Ernährung, Wundheilung oder Erste-Hilfe-Massnahmen auseinander.
Mit viel Konzentration wurden Pflästerliboxen gebastelt und Notfallsäckli genäht. Andere Gruppen übten sich in Yoga oder Achtsamkeitsübungen. Immer wieder zeigte sich dabei, wie selbstverständlich ältere Schüler den jüngeren halfen.
Ein Höhepunkt folgte am Mittwochnachmittag. Der Zivilschutz übernahm auf dem Schulareal das Kommando und organisierte verschiedene Spiele und Aktivitäten. Besonders gespannt blickten viele Kinder dem Abend entgegen. Wer wollte, durfte anschliessend in der Turnhalle übernachten. Schlafsack, Taschenlampe und wenig Schlaf gehörten dabei ebenso dazu wie viele lachende Gesichter.
Am Donnerstagnachmittag wurde das Thema «Erste Hilfe» kurz verlassen: Die Kinder besuchten das Altersheim Gontenbad und präsentierten zur Freude der Bewohnerinnen und Bewohner verschiedene Appenzeller Lieder. Zum Abschluss der Projektwoche führte die Rettungskolonne am Freitagmorgen unterschiedliche Aktivitäten beim Schulhaus und auf dem Sportplatz durch, wo gleich daneben das neue Materialdepot der Rettungsstation Appenzell besichtigt werden konnte. Dabei lernten die Kinder nochmals spielerisch, wie Rettung und Zusammenarbeit funktionieren.